Nr. 138 Krisen in Brandenburg
Beschreibung
Krisen in Brandenburg
Was eine Krise war und was nicht, zeigt sich oft erst im historischen Rückblick. Die Beurteilung hängt dabei nicht nur von der zeitlichen Distanz zu den Ereignissen ab, sondern auch von der Perspektive, die eingenommen wird: Was ist Transformation, was Untergang – und vor allem: für wen? Mit der Bezeichnung historischer Ereignisse als Krise geht immer auch eine Wertung einher, die kritisch zu hinterfragen Aufgabe jeder Generation ist. Unsere Autoren nehmen Sie mit in bewegte Abschnitte der brandenburgischen Geschichte, Zeiten des Zusammenbruchs, des Wandels und des Neuanfangs. Von den Wirren des 14. Jahrhunderts bis in die Wendejahre wirft dieses Heft Schlaglichter auf einschneidende Momente der Landesgeschichte: Der Dreißigjährige Krieg, die Verwerfungen des 19. Jahrhunderts, die »Goldenen Zwanziger«, Aufstieg und Untergang des Nationalsozialismus – diese Wegmarken haben Brandenburg zu dem gemacht, was es heute ist. Denn für den historischen Blick kann keine Geschichte aufhören, ohne dass eine neue beginnt.
Irrungen und Wirrungen. Die »lange Krise« des 14. Jahrhunderts in Brandenburg
Sascha Bütow
Der Dreißigjährige Krieg als Krise und Neubeginn in der branden- burgischen Landesgeschichte
Frank Göse
Brandenburgs Krise, Preussens Triumph
Georg Eckert
Der Rote Hahn vom Stechlinsee. Krisen und Revolution im Werk Theodor Fontanes
Klaus-Peter Möller
Die Welt von gestern. Brandenburg zwischen Jahrhundertwende, Erstem Weltkrieg und Inflationszeit der »Goldenen Zwanziger Jahre«
Wolf-Rüdiger Knoll
Die Krise der bürgerlichen Gesellschaft und der Aufstieg des Nationalsozialismus in Brandenburg
Alexander Querengässer
Das Ende — 1945 und die Hungerjahre in Brandenburg
Leon Ebert
Wüstungen in der Mark Brandenburg
Uwe Michas
Brandenburger Krisenjahre und der Umbruch 1989/90
Peter Ulrich Weiss
ISBN: 978-3-948052-38-6



